Fünf Module

Was genau lernen Eltern in den fünf Modulen?

Jedes Modul behandelt ein eigenständiges Alltagsthema. Zusammen ergeben sie einen roten Faden von den ersten Erfahrungen mit eigenem Geld bis zu komplexeren Zusammenhängen wie dem Zinseszinseffekt.

Elternteil bearbeitet ein Online-Modul am Laptop im Wohnzimmer
Module lassen sich am Laptop oder Tablet bearbeiten, in eigenem Tempo und ohne Zeitdruck.
Kinderhand steckt Münzen in ein durchsichtiges Sparglas
Modul 1

Taschengeld als Lernwerkzeug

Dieses Modul betrachtet Taschengeld nicht als reines Verwöhnen, sondern als Übungsfeld für eigene Entscheidungen. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie viel Freiraum ein Kind beim Umgang mit einer begrenzten Summe braucht.

  • Unterschied zwischen wöchentlichem und monatlichem Rhythmus
  • Umgang damit, wenn das Geld schon nach wenigen Tagen aufgebraucht ist
  • Wann zusätzliche Aufgaben sinnvoll gekoppelt werden können
Vertiefungsgrad
Jugendlicher schaut gemeinsam mit Elternteil auf eine Banking-App am Smartphone
Modul 2

Erste Erfahrungen mit einem Jugendkonto

Ein eigenes Konto fühlt sich für Jugendliche oft wie ein großer Schritt an. Dieses Modul erklärt allgemeine Begriffe rund um Kontoauszüge, Guthabengrenzen und Elternzugriff, ohne einen bestimmten Anbieter zu empfehlen.

  • Kontoauszug gemeinsam lesen und verstehen
  • Sinnvolle Absprachen zu Einsicht und Grenzen
  • Umgang mit ersten eigenen Überweisungen
Vertiefungsgrad
Elternteil und Jugendlicher schauen gemeinsam auf ein Smartphone mit Social-Media-Werbung
Modul 3

Gespräche über Werbung und Konsum

Werbung begegnet Jugendlichen heute vor allem im Feed, nicht mehr nur im Fernsehen. Dieses Modul zeigt, wie sich Werbemechanismen erkennen lassen und wie Eltern das Thema ohne erhobenen Zeigefinger ansprechen können.

  • Unterschied zwischen Influencer-Content und bezahlter Werbung
  • Fragen, die beim gemeinsamen Scrollen entstehen können
  • Unterscheidung zwischen Wunsch und tatsächlichem Bedürfnis
Vertiefungsgrad
Jugendlicher betrachtet ein Paar teure Sneaker in einem Geschäft
Modul 4

Umgang mit dem Wunsch nach teuren Markenartikeln

Der Wunsch nach einer bestimmten Marke hat oft mit Zugehörigkeit zu tun, nicht nur mit dem Produkt selbst. Dieses Modul hilft, Gruppendruck und Statusdenken einzuordnen, ohne den Wunsch grundsätzlich abzuwerten.

  • Woher Markenwünsche in dieser Altersphase oft kommen
  • Gemeinsames Abwägen statt sofortiger Ablehnung
  • Sparziele als Alternative zum spontanen Kauf
Vertiefungsgrad
Elternteil erklärt einem Teenager den Zinseszinseffekt anhand einer einfachen Wachstumskurve
Modul 5

Zinseszins verständlich erklären

Formeln sorgen bei Jugendlichen schnell für Desinteresse. Dieses Modul arbeitet stattdessen mit bildhaften Vergleichen wie Schneeball oder Pflanzenwachstum, um die Grundidee des Zinseszinseffekts nachvollziehbar zu machen, ohne Anlageempfehlungen auszusprechen.

  • Bildhafte Erklärungen statt komplexer Formeln
  • Kurze Denksportaufgaben zum Ausprobieren
  • Klare Abgrenzung: Erklärung des Prinzips, keine Anlageberatung
Vertiefungsgrad
Ablauf

Muss man die Module in einer festen Reihenfolge bearbeiten?

Nein. Die Module bauen thematisch aufeinander auf, lassen sich aber unabhängig voneinander bearbeiten. Manche Familien beginnen bewusst mit dem Thema, das gerade im Alltag ansteht, etwa Markenwünsche vor den Sommerferien oder das Jugendkonto vor dem Schulwechsel.

Noch unsicher, welches Modul zuerst passt?

Der Gesprächsleitfaden ordnet typische Alltagssituationen den passenden Modulen zu.